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Unterrichtsidee

Monsteralarm

Monster faszinieren, können Angst machen – und sie sind Ausgangspunkt für vielfältige Gestaltungsaufträge analog und digital.

Beschreibung

Die Monster-Thematik wird in diversen Lehrmitteln und Kinderbüchern aufgegriffen und kann als Ausgangspunkt für spielerische, kreative Aufträge in verschiedenen Fachbereichen genommen werden. Anregend ist das Buch «Hier gibt’s Monster»: Ein Bilderbuch zum Gruseln, Mutigsein und Mitmachen. Das Buch zeigt auf jeder Doppelseite verschiedene Monsterarten: kleine, stinkende, schlafende, brüllende und animiert so zum Mitmachen und selber Monster erfinden. Welche weiteren Monsterarten könnte es noch geben? Wie sehen diese aus und was erleben sie? Schon sind wir mitten im Erfinden und Zeichnen. Die folgenden Vorschläge nutzen verschiedene Apps – leider fast ausschliesslich für iPads erhältlich.


Mögliche Aufgabenstellungen

Nomenmonster (App «Chatterpix»)

  • In der analogen Version basteln die Kinder gemeinsam ein Nomenmonster, siehe Foto unter Beispiele. Sie sortieren Wortkärtchen und füttern das Monster mit den Nomen. Die Geschichte "Das Buchstabenmonster" begleitet diese Sequenz.
  • Für die digitale Variante zeichnen die Schülerinnen und Schüler ein Monster. Dieses fotografieren sie mit dem iPad und animieren es mit der App«Chatterpix»: Das Nomenmonster erzählt, welches Futter (eben Nomen) ihm schmeckt, woran man es erkennt etc.

Klecksmonster (App «Dailymonster»)

  • Analoge Variante: Tintenkleckse, mit einem Strohhalm verblasen, ergeben die Grundform eines Monsters. Ergänzt mit einigen Filzstiftstrichen, Wackelaugen und anderen Accessoires entsteht ein wunderbar gruseliges Monster. Eine lustige Ergänzung ist auch das Stempelset von Nicolas d‘Aujourd’hui (siehe «Materialien für den Unterricht»).
  • Digitale Variante: Mit der App «Dailymonster» wird der Tintenklecks simuliert und digital verblasen. Nun können ebenfalls vielfältige Ergänzungen gemacht werden. Über ein Bildschirmfoto lassen sich die Monster speichern und weiterverwenden. Beispielsweise lassen sie sich mit der App «PostcardCreator» als Postkartengruss versenden.
  • Die kreativen Monsterkünstler Stefan G. Bucher (Dailymonster) oder Nicolas d’Aujourd’hui können in Videos (siehe «Materialien für den Unterricht») kennengelernt werden.
  • Das Entstehen eines Stempelmonsters kann mit dem Tablet als Stop-Motion-Film aufgenommen werden (z.B. mit der App Stop Motion Studio für iOS oder android)
  • Mit den verschiedenen Monstern können die Schülerinnen und Schüler in der App «BookCreator» ein eBook erstellen. In Text- oder Audiogeschichten erzählen sie, was ihre Monster erleben.

Schulhausmonster

  • Die Schülerinnen und Schüler basteln ein Augenpaar (z.B. aus Karton, mit Pingpong-Bällen etc). Sie suchen rund um das Schulhaus Dinge, welche sie mit diesen Augen beleben können und fotografieren ihre Monster.
Mögliche Reflexionsfragen

Analog – digital : Was mache ich lieber? Was fällt mir leichter? Monster am iPad oder analog klecksen und stempeln? Welche Vor- und Nachteile sehe ich?

Materialien für den Unterricht

  • Buch «Hier gibt’s Monster»; Guido van Genechten; Ueberreuter, Berlin, 2017; ISBN: 978-3-219-11747-9
  • Bastelmaterial für Nomenmonster
  • Zeichenmaterial, Tinte, Strohhalme und Stempel für «Klecksmonster»
  • App «DailyMonster» (iPad)
  • Buch «Das Buchstabenmonster»; Vera Eggermann, Ueli Kleeb; Atlantis, Zürich, 5. Auflage 2019, 978-3-7152-0433

    Materialien für die Unterrichtsvorbereitung

    Weiterführende Ideen

    Informatische Bildung / Medien und Informatik

    Im Zyklus 1 sollen die Schülerinnen und Schüler im Kompetenzbereich «Algorithmen» formale Anleitungen erkennen und ihnen folgen können, beispielsweise Backrezepte. Als Ergänzung zu den andern Monster-Aufträgen können dazu im Unterricht Monster-Muffins hergestellt werden.

      Beispiele

        Lehrplan 21

        Medien und Informatik - Anwendungskompetenz - Produktion und Präsentation
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