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Verschlüsselung - einfach erklärt

5 Kurzfilme zu wichtigen Aspekten der Datensicherheit

Internet+Umwelt

SATW-Broschüre "Internet+Umwelt" mit gut aufbereiteten Facts zu Energie- und Rohstoffverbrauch aktueller Technologien.

Informatiksysteme

MI 2.3 Die Schülerinnen und Schüler verstehen Aufbau und Funktionsweise von informationsverarbeitenden Systemen und können Konzepte der sicheren Datenverarbeitung anwenden

Jeden Tag nutzen die Schülerinnen und Schüler digitale Medien und Geräte und damit verbundene Infrastruktur, um damit zum Beispiel auf Online-Dienste zuzugreifen. Wie Smartphones, Social-Media oder das Internet funktionieren, ist jedoch eher wenig bekannt. Mit den Inhalten des Modullehrplan «Medien und Informatik» sollen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Geräte und Dienste anzuwenden und zu nutzen, aber auch um deren prinzipielle Funktionsweise zu verstehen. Mit Überlegungen dazu, wie beispielsweise das Internet funktioniert oder was in einem Smartphone passiert, wenn eine Nachricht empfangen wird, soll ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang möglich werden. Zudem kann bei auftretenden Problemen zielgerichtet und kompetent Hilfe gesucht, angefordert oder selber Abhilfe geleistet werden.

Der Kompetenzaufbau zu «Informatiksysteme» lässt sich auf folgende Themen verteilen:

  • Anwendung und Nutzung von Geräten, Programmen und Diensten
  • Unterschied Betriebssystem und Anwendungssoftware
  • Speicherarten sowie Art und Grösse von Daten
  • Problemlösestrategien bei Problemen mit Geräten und Programmen
  • Kenntnis über Risiken im Umgang mit Daten (Verlust, unverschlüsselte Übertragung)
  • Prinzipielles Verständnis des Internets und dessen Dienste
  • Vorstellung über Leistungseinheiten von informatischen Systemen (Speicherkapazität, Bildauflösung, …)
  • Kenntnis über verschiedene Eingabe-, Verarbeitungs- und Ausgabeelemente (Sensor, Prozessor, Aktor)

Im Zyklus 1 werden die Kinder mit der alltäglichen Nutzung der digitalen Infrastruktur in ihrem Lernumfeld vertraut gemacht, so dass sie die zur Verfügung stehenden Geräte und Programme für Aufgaben in der Schule selbständig, sorgfältig und dem Alter entsprechend nutzen können. 

Im Zyklus 2 rückt nun das Verständnis für die hinter den genutzten Geräten und Programmen stehende Technologie mit ihren Möglichkeiten und Grenzen ins Blickfeld. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Komponenten von Informatiksystemen aus ihrem Alltag und deren Spezifikationen auseinander. Probleme wie (vermeintlich) verlorene Daten, schlecht aufgelöste Bilder o.ä. wird erklärbar, und die Schülerinnen und Schüler können eigene Lösungen finden oder gezielter nach Hilfestellungen suchen.

Im Zyklus 3 tauchen die Schülerinnen und Schüler noch weiter ein in das Verständnis von Informatiksystemen und setzen sich mit den prinzipiellen Funktionsweisen aktueller netzbasierter Technologien auseinander. Dazu untersuchen sie, wie Netzwerke aufgebaut sind und miteinander kommunizieren, hinterfragen die Funktionsweise von Suchmaschinen und setzen sich mit verschiedenen Arten von Speicherorten auseinander. 

Mit dem Filter "Informatiksysteme" und dem gewünschten Zyklus erhalten Sie Vorschläge für Materialien und Unterrichtsideen, um an diesen Kompetenzen zu arbeiten.

 

Dreidimensionaler Zugang (”Dagstuhl-Dreieck”)


Die Inhalte und angestrebten Kompetenzen aus dem Kompetenzbereich Informatik, Informatiksysteme (MI 2.3) entsprechen einer technologischen Perspektive. “Wie funktioniert das?” steht als Leitfrage über der Auseinandersetzung mit Phänomenen, Gegenständen und Situationen. Die anwendungsbezogene Perspektive steht überall da im Vordergrund, wo die Schülerinnen und Schüler sich konkret mit programm- und betriebssystemspezifischen Funktionen auseinandersetzen, diese aufgabenbezogen gezielt nutzen oder sie für eigenen Bedürfnisse anpassen. Eine Verbindung dieser beiden  Perspektiven mit der Leitfrage “Wie wirkt das?” erweitert das Verständnis der unter "Informatiksysteme" bearbeiteten Themen. Dies könnte folgendermassen aussehen:

Eine gesellschaftlich - kulturelle Perspektive nehmen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise dann ein, wenn sie

  • in ihrem Alltag Informatiksystemen und deren Einfluss auf die Lebensgestaltung nachspüren (vgl. MI 1.1). Sie erfahren dabei, wie informatische Systeme weiterentwickelt werden, um besser mit den Menschen zu interagieren und erkennen dadurch, in welchem Grad der Abhängigkeit sie sich in Bezug zu informatischen Systemen befinden
  • sich mit Vor- und Nachteilen eines weltweit vernetzten Umfeldes auseinandersetzen. Sie erkennen zum Beispiel, dass sich unser Konsumverhalten und unsere Informationsbeschaffung durch die weltumspannende Infrastruktur in den letzten Jahren stark verändert hat und dass Manipulationen von Einzelpersonen oder Gruppierungen durch gewisse Interessensträger neue Dimensionen angenommen haben. (vgl. MI 1.1, NT 5.3)
  • ökologische und ökonomische Auswirkungen digitaler Technologien untersuchen. Sie erfahren dabei, dass die Verwendung von informatischen Systemen einen hohen Energiebedarf nach sich zieht oder der ökonomisch erwünschte, häufige Neukauf von digitalen Geräten gravierende ökologische Nachteile hat. So erkennen sie, dass ein verantwortungsbewusster Umgang mit informatischen Systemen ein wichtiger Teil einer nachhaltigen Umweltentwicklung bedeutet (vgl. WAH.1.3, NMG.5.3, NT 1.3, NT 3.3)

Die anwendungsbezogene Perspektive kommt da zum Tragen, wo die Schülerinnen und Schüler konkret mit digitalen Medien und Geräten arbeiten, indem sie beispielsweise in die Problembehebung und Verwaltung rund um die schulhauseigene Infrastruktur miteinbezogenwerden. Dazu gehört auch, 

  • Dateien so abzulegen, dass sie selber und andere sie wieder finden können (vgl. Anwendungskompetenzen – Handhabung).
  • auf der Basis des Verständnisses der grundlegenden Funktionsweise einer Suchmaschine seine eigene Recherche zu optimieren und so digitale Medien gezielt für das eigene Lernen zu nutzen (vgl. Anwendungskompetenzen – Recherche und Lernunterstützung).
  • die Übertragung der Vorstellung von Dateigrössen, Bildauflösung und Übertragungsraten auf die Gestaltung multimedialer Produkte (vgl. Anwendungskompetenzen – Produktion und Präsentation).
  • die Programmierung von Robotern und Mikrocontrollern mit ihren wesentlichen Eingabe-, Verarbeitungs- und Ausgabeelementen

Handlungsfelder

Die sieben Handlungsfelder bilden zusammen den Orientierungsrahmen von mi4u. Es handelt sich hierbei um ein systemisches Konstrukt, welches die innere didaktische Logik des Orientierungsrahmens abbildet und somit als stufen- und fachübergreifendes Instrument für Schulentwicklung dient.

Materialien

Unter Materialien findet sich eine strukturierte Sammlung unterschiedlicher Quellen (Dokumente, Links, Hilfsmittel u.a.). Dieses Material unterstützt Lehrpersonen sowohl beim Aufbau des Fachwissens als auch bei der Planung des Unterrichts.

MyLessons

Sammeln und Planen: Mit MyLessons tragen Sie Ihre persönliche Sammlung an Unterrichtsideen zusammen– eine Grundlage für Ihre Jahresplanung. Mit der Erweiterung um das Element «MyLessons» lässt sich diese Schatzkiste nun personalisieren und gezielter für die Jahresplanung nutzen.

 

 

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